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Erbil

Erbil (oder „Hawler“ im Kurdischen), die heutige Hauptstadt der autonomen Region Kurdistan im Nordirak, gilt als eine der ältesten durchgehenden besiedelten Orte der Welt und gehört seit den Ursprüngen ihrer Entstehung bis heute zu den wichtigsten wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Knotenpunkten des Orients.

Der Name „Erbil“ ist vor mehr als 2000 Jahren entstanden und wird auf eine berühmte Person namens „Urbilim“ zurückgeführt. Die Stadt trägt diesen Namen noch heute und gilt somit als eine der wenigen Städte weltweit, die ihren Namen über viele Jahrtausende unverändert beibehalten haben und durchgehend besiedelt sind.

Die geschichtlichen Ursprünge der Zitadelle von Erbil, die im Laufe ihrer langen Geschichte bis zu sieben Mal zerstört und an gleicher Stelle wieder errichtet wurde, werden von Archäologen auf einen Zeitpunkt vor ca. 4000–5000 Jahre datiert.

Für die Assyrer war die Burg eine heilige Pilger- und Gebetsstätte. Sie umschließt mit ihren mächtigen Mauern das historische Herz der Stadt, in der es eine Vielzahl von Hinterlassenschaften legendärer Hochkulturen zu entdecken und bestaunen gibt.

Auch heute wandeln Besucher aus aller Welt in der 1,1 Millionen-Metropole auf den Spuren der Assyrer, Babylonier, Perser, Griechen, Parisi, Sasani und Moslems, die in mehr als 4 Jahrtausenden eine einzigartige Stadt voller historischer Schätze hervorgebracht haben.

So kann man, wenn man von den Mauern der Burg, die sich majestätisch über die Stadt emporheben, auf die jahrtausendealten Stadtteile Erbils hinunterblickt die Präsenz der alten Welt spüren.

In früher von Assyrern besiedelten Stadtteilen, leben zum Teil heute noch Menschen an diesen jahrhundertealten Orten, in der die Kulturen ihrer Einwohner sowie die Epochen ihrer Geschichte von der Antike bis zur Neuzeit miteinander verschmelzen.

Erbil ist jedoch nicht nur eine sehr alte, sondern heute auch eine ebenso lebendige wie moderne Stadt, die – auf ihre vielseitige Geschichte gestützt - in eine erfolgreiche Zukunft blickt. Hier leben die verschiedensten Religionen friedlich mit- und nebeneinander und setzen den anspruchsvollen, kulturellen Weg zurückliegender Generationen auf ihre eigene, moderne Weise fort.

Informationen

Lage:

Erbil ist die 4-größte Stadt im Irak nach Baghdad, Basra und Mosul. Gelegen im Nordosten des Irak, am Rande des Zagros-Gebirges, stossen die Grenzen der Provinz Erbil an die Türkei im Norden und den Iran im Osten.

Bevölkerung:

ca. 1.300.000 (2009), vornehmlich Kurden, Turkmenen, Assyrer, Araber

Klima:

Das Klima ist ganzjährlich von warmen Sommern und kalten Wintern geprägt. Die durchschnittlichen Temperaturen in der Umgebung von Erbil reichen von höher als 48 Grad Celsisus im Juli und August bis unter den Gefrierpunkt im Januar. Niederschlag gibt es vor allem im Winter und Frühjahr, wenig Regen im Sommer.

Flughafen:

Der Flughafen von Erbil ist das größte Drehkreuz für den Luftverkehr in der Region. Seit seiner Neueröffnung im Jahre 2005 erlebt Erbil eine stetige Zunahme an Passagierzahlen. Mittlerweile fliegen auch viele große westliche Fluggesellschaften Erbil wieder mehrmals die Woche an. Dokan Air fliegt wöchentlich von Stockholm, Düsseldorf und München nach Erbil.

Sehenswürdigkeiten

Zitadelle von Erbil:

Die Burg ist einer der ältesten durchgehend besiedelten Orte der Welt und wurde vor über 5.000 Jahren gegründet. Am Südtor wacht der große Historiker Mubarek Ahmed Sharafaddin als überlebensgroße Statue.

Qaysari Bazaar:

Überdachter Bazar im Schatten der Mauern der Burg. Bietet ein Labyrinth an kleinen und großen Shops mit einzigartigen Angeboten.

Sheik Chooli Minaret:

36 Meter hohes Minaret aus dem 12. Jahrundert n.Chr. Mitten im Minare Park gelegen.

Shanadar Park:

Gegenüber des Minare Parks. Mit einem fantastischen Springbrunnen und künstlicher Höhle mit Kunstgallery.

Jalil Khayat Mosque:

Die größte Mosche in Erbil. Ihre große Kuppel ist 45m hoch, ganz in blau und wird von 65m hohen Minaretten flankiert.

Sami Abdul-Rahman Park:

Gegenüber des Parlamentsgebäudes. Wunderschöner Park mit Springbrunnen, Seen und Gärten. Vor allem Freitags einen Besuch wert.

Erbil und Umgebung

Hamilton Road:

200 Jahre alte Strasse die von Erbil durch die Berge bis an die iranische Grenze führt und einzigartige Landschaften zu bieten hat.

Gali Ali Beg:

Einer der spektakulärsten Plätze in der Region, zwischen den Korak und Bradost-Gebirgen. Auch der „Grand Canyon des Mittleren Osten“ genannt. Zwei Flüsse vereinen sich hier zum Großen Zab. In der Mitte des Canyons stürzen sich die Gali Ali Beg Wasserfälle über 80m in die Tiefe.

Bekhal Fälle:

Kleinere Wasserfälle, die sich scheinbar aus dem Berg über mehrere Stufen herabfallen.

Rawanduz:

Früherer britischer Armeeposten an der Hamilton Road am Fluss Choman.

Haji Omaran:

Der letzte Ort vor dem Iran, auf 1.800 m gelegen und von 3.600 m hohen Bergen umgeben.

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